SugarSync – Windows 7 64 BIT Explorer friert ein und stürzt ab

Bevor ich zum eigentlichen Problem mit SugarSync und dem Explorer Absturz komme möchte ich kurz Beschreiben wie und warum ich zu SugarSync gekommen bin.

Meine Geschichte zu SugarSync

imageVor einigen Wochen, eigentlich sind es schon Monate her, bin ich auf das Synchronisations Tool SugarSync aufmerksam geworden.

Dieses Tool stellt ähnliche Funktionalitäten wie die Dropbox oder Live Mesh zur Verfügung.

Da ich sowohl Dropbox als auch Live Mesh einsetze, und das nicht weil ich gerne mehrere Tools für ein und denselben Zweck einsetze, sondern weil jedes der Tools ein Alleinstellungsmerkmal hat, dass ich benötige musste ich beide verwenden.

Alleinstellungsmerkmal Dropbox (gegenüber Live Mesh)

imageBei der Dropbox war das Alleinstellungsmerkmal die Möglichkeit “Public Links” erstellen zu können, die man einfach weiter geben kann, damit ein anderer sich die mit dem “Public Link” verknüpfte Datei herunterladen kann.

Alleinstellungsmerkmal Live Mesh (gegenüber Dropbox)

imageBei Live Mesh, ist es die Möglichkeit beliebige Ordner aus dem Dateisystem in die Synchronisation aufzunehmen und mit beliebigen Ordner auf anderen Geräten synchronisieren zu können.

SugarSync Alleinstellungsmerkmal (gegenüber Live Mesh und Dropbox)

SugarSync, kann sowohl “Public Links” erstellen, als auch beliebige Ordner des Dateisystems synchronisieren. Damit würden meine beiden speziellen Anforderungen von einem Tool erfüllt werden und ich müsste nicht auf mehrere Tools zurückgreifen.

Nach der Installation – der erste Start

Nachdem ich also überzeugt war, dass ich durch SugarSync die beiden Produkte Live Mesh und Dropbox ersetzen zu können, habe ich SugarSync auf 4 Geräten installiert.

  • 2 Geräte mit Windows 7 64 Bit
  • 1 Gerät mit Windows 7 32 Bit
  • 1 Gerät mit Windows XP 32 Bit

Auf 3 der 4 Geräte funktionierte alles wie erwartet, auf dem 4ten Gerät, das leider mein aktueller Entwicklungsrechner (Windows 7 64 Bit) war, trat das folgende Problem auf:

Der Versuch, nachdem der Rechner neu gestartet wurde, ein Windows Explorer Fenster zu öffnen führte dazu, dass dieses einfriert und nach einigen Sekunden abstürzt.

Neben dem Absturz des Explorer Fenster wurden auch einige Programme aus der Symbolleiste beendet:

clip_image002

Da ich mir nicht erklären konnte warum dieses Problem auftritt, ich aber sicher war, dass ich nicht der einzige sein kann, der dieses Problem hat, habe ich eine Mail an den Support geschrieben, und gehofft, der würde mir eine Antwort geben können.

imageDie Support Odyssee

Am 26.10.2011 habe ich dann eine ausführliche Beschreibung meines Problems per E-Mail an den Support gesendet.
Da SugarSync (sowohl das Produkt als auch die Webseite) auch auf Deutsch verfügbar ist, hatte ich ohne groß darüber nachzudenken, dass E-Mai in Deutsch geschrieben.

Am 01.11.2011 habe ich dann eine Nachricht vom Support erhalten (in Englisch), dass Sie das Ticket geschlossen haben, da ich mich nicht weiter gemeldet habe. Erstauntes Smiley

Am 02.11.2011 erhalte ich dann aber ein Mail vom Support, indem Sie mir erklären, dass ich doch bitte mein Problem in Englisch an sie senden soll, da der Support nur in English gegeben werden könnte.

Ich hatte in den folgenden Tagen wenig Zeit und habe mich daher erst wieder am 23.11.2011, nun in Englisch, an den Support gewendet und mein Problem in einer ausführlichen Mail beschrieben und darum gebeten mir mitzuteilen, wie man ein Error Logging einschalten könnte, damit ich mehr Informationen zu dem Problem liefern könnte.

Immerhin habe ich nun am gleichen Tag eine (automatisierte) Antwort bekommen, dass meine Mail angekommen sei und sich “ASAP” jemand um mein Problem kümmern würde.

Am 01.12.2011 (ist das ASAP) erhalte ich dann eine Mail, dass sie sich überhaupt nicht vorstellen können wie das Problem auftreten könnte, sie aber gerne mal Remote auf meinen Computer schauen würden um das Problem zu analysieren.

Ich habe dann kurz geantwortet, dass ich davon keinen Gebrauch machen möchte. Damit war klar ich werde das Problem selbst angehen, sobald ich etwas Zeit dafür habe.

Die Zeit war Reif für eine Analyse

imageDa ich SugarSync auf verschiedenen Rechnern installiert und das Problem in dieser Art nur auf einem Rechner aufgetreten ist, habe ich zuerst versucht die Besonderheit dieses Rechners zu ermitteln.

Hierbei habe ich festgestellt, dass ich einen Rechner mit exakt den gleichen installierten Programmen habe, auf dem das Problem nicht auftritt. Der einzige Unterschied, der Rechner auf dem es läuft ist ein 32 Bit Windows.

Also tritt das Problem vermutlich nur auf einem 64 Bit System auf.

Einer der installierten Rechner auf dem es läuft ist ein Windows 7 64 Bit Rechner. Dann vergleiche ich doch mal die darauf installierten Programme.

Bei Durchsicht der installierten Programme bekomme ich relativ schnell eine Ahnung woran das Problem liegen kann.

imageAuf dem Rechner mit dem Problem ist neben SugarSync auch TortoiseHg installiert, das ist auf dem anderen Windows 7 64 Bit Rechner nicht (mehr) installiert.

Ich möchte kurz erklären warum meine Vermutung relativ schnell in diese Richtung ging:

Das Stichwort lautet: Overlay Icons.

Sowohl TortoiseHg als auch SugarSync verwenden Overlay Icons um den Dateistatus im Windows Explorer darstellen zu können.

Wie sich nachfolgend herausstellen sollte, liegt tatsächlich das Problem an der Verwendung dieser Overlay Icons.

Die Lösung (vorübergehend auf jeden Fall)

Sowohl TortoiseHg als auch SugarSync bieten die Möglichkeit die Darstellung der Overlay Icons ein und ausschalten zu können.

Man kann eine der beiden Overlay Icon Anzeigen deaktivieren, und das Problem tritt nicht mehr auf. (Ich werde natürlich dieses Problem nun an SugarSync melden, damit sie das Problem aktiv angehen können, mal schauen ob und wann das dann geschieht)

Hier die Einstellungen die man ändern muss damit die beiden Produkte nebeneinander auf dem gleichen Rechner funktionieren.

Entweder dieses Option ausschalten (SugarSync):

SNAGHTML6d562c

Oder diese hier (TortoiseHg) ausschalten:

SNAGHTML6e7984

Und nun mal schauen ob der “Live Test” mit SugarSync meine Bedürfnisse ganz befriedigen kann und ich dann in naher Zukunft die beiden anderen Produkte ganz von meinen Rechnern entfernen kann.

Erster – Oder doch nicht – VS2010 SP1 – Enthält keine Lösung für 2 Jahre alten Fehler

Habe ich den ersten Fehler in Visual Studio gefunden, der auch noch nach der Installation des SP 1 vorhanden ist?
Sicher nicht, aber deswegen bleibt es doch ärgerlich, dass ein bereits seit 2 Jahren bekannter Fehler nicht mit dem Service Pack behoben wurde.

Vor einigen Tagen habe ich von dem Problem berichtet, dass ein Breakpoint im DateTimePicker Event einen Rechner mit Windows 7 64 BIT zum einfrieren bringt.

Beim schreiben dieses Artikels habe ich gar nicht an das anstehende Service Pack 1 für Visual Studio gedacht.
Und ich hatte auch auf diesem Rechner keine Beta Version des SP1 installiert.

Nun habe ich Heute Morgen das Service Pack 1 für Visual Studio auf diesem Windows 7 64 BIT Rechner installiert.

Gerade eben, ich hatte das Problem mal wieder vergessen, habe ich in einer Methode die in einem Event des DateTimePicker aufgerufen wird einen Breakpunkt gesetzt und ……

Nein, das darf nicht war sein, das Problem ist trotz Service Pack 1 noch immer vorhanden.

Ich wiederhole also noch mal meine Frage:

Hallo Microsoft wann können wir mit einer Lösung rechnen?

Windows 7 – Hardwareprofil Ade – Und was nun ?

Ich weiß gar nicht genau wie ich anfangen soll. Am besten hole ich ein wenig aus und hoffe dass man versteht um was es mir geht.

Nachdem ich nun endlich für alle noch aktiven Kundenprojekte und arbeiten in der Lage war lauffähige Lösungen unter Windows 7 (sowohl X64 als auch 32 Bit) zur Verfügung zu haben, konnte ich damit beginnen, alle Rechner im Büro auf Windows 7 (Vista hatte ich komplett ausgelassen und bis dato noch mit XP gearbeitet) umzustellen.

In in den letzten Wochen konnte ich nun auch die Notebooks im Büro auf Windows 7 Ultimate umstellen.

Das hat auch gut funktioniert, selbst für Notebooks die schon ein wenig älter waren.

Beim Feintuning bin ich dann aber auf folgendes bis Heute nicht gelöstes Problem gestoßen.

Je nachdem ob der Notebook in der Docking Station betrieben wird oder nicht, sollen einige Dienste und Treiber aktiviert oder deaktiviert sein.

Als Beispiel sei her die WLAN Karte genannt.

Also wenn angedockt ist, WLAN Karte deaktiviert und LAN Karte aktiviert.

Wenn nicht an der Docking Station angeschlossen, dann soll es genau umgekehrt sein, also WLAN aktiv und LAN deaktiviert.

Unter Windows XP gab es die Hardware Profile, die ja bereits seit Vista abgeschafft wurden.

Die Frage die aber bleibt ist: Wie kann ich unter Windows 7 diese Funktionalität nachbilden.

Es kann doch nicht sein, dass ich der einzige bin der mit diesem Problem kämpft!

Technorati-Tags: ,Hardware Profil

Visual Studio – Der Projektspeicherort ist nicht vertrauenswürdig (auf lokalem Laufwerk)

Vorwort:

Ich möchte an dieser Stelle jetzt keinen Vortrag über ADS (Alternate Data Streams) im NTFS Dateisystem halten, dazu gibt es bereits eine Fülle von Informationen im Internet, wer hierzu nähere Informationen haben möchte kann diese über eine Internetrecherche mit der SDV (Suchmaschine deines Vertrauens) erhalten.

image

Hintergrund dieses Beitrags:

In letzter Zeit haben sich die Anfragen bei mir gehäuft, warum nach dem herunterladen aktueller DotNetNuke Versionen (4.9.X und 5.X) von Codeplex und dem anschließenden Entpacken des ZIP Archivs beim Öffnen der Visual Studio Solution ständig die Meldung “Der Projektspeicherort ist nicht vertrauenswürdig” erscheint, obwohl man die Projektdaten auf einem lokalen Laufwerk gespeichert hat und nicht (wo diese Meldung üblicherweise herkommt) auf einem Netzwerklaufwerk.

Zuerst sei einmal gesagt, dass dies weder etwas mit den neuen Versionen, noch mit Codeplex oder DotNetNuke zu tun hat.

Der Grund für diese Meldungen ist, dass beim herunterladen über einen Browser (Früher war das nur wenn man den IE benutzt hat, Heute ist es aber auch mit Firefox so) einer Datei auf ein NTFS Laufwerk sogenannten Alternate Data Streams erzeugt werden, die in diesem speziellen Fall eine unsichtbare Datei [Dateiname]:Zone.Identifier auf dem Laufwerk erstellt und fest verknüpft mit der heruntergeladenen Datei speichert.

Vereinfacht gesagt, teilt diese “unsichtbare” Datei dem Betriebssystem mit “Du Achtung die Datei kommt aus dem Internet und könnte gefährlich sein, gib lieber mal eine Warnung aus”.

Eine der Lösungen (die in diesem Beitrag beschriebene) ist:

Wir löschen die “unsichtbaren” Dateien [Dateiname]:Zone.Identifier.

Seit Vista gibt es zwar für den Kommandozeilenbefehl DIR eine neue Option /R welche diese “unsichtbaren” ADS Dateien anzeigt, aber leider habe ich noch keinen weg gefunden diese mit “Bordmitteln” löschen zu können (Außer die Daten auf ein nicht NTFS Laufwerk zu speichern und anschließend wieder auf das NTFS Laufwerk zu kopieren).

Aber wie so häufig gibt es dafür ein Freeware Tool (sicherlich gibt es auch noch andere, hinterlasst einfach einen Kommentar) welches genau das kann.

Das Programm AlternateStreamView von NirSoft ist so ein Tool (Das übrigens auch unter WIN 7 und da sogar auf X64 funktioniert).

AlternatStreamView

Die Verwendung des Programms ist; denke ich selbsterklären.

Hardcopy vom Anmeldebildschirm erstellen

Nachdem ich letzte Woche den Beitrag „Windows 7 – Anmeldebildschirm Benutzer ausblenden“ veröffentlicht habe, wurde ich einige mal per Messenger angefragt wie ich die Hardcopy’s des Anmeldebildschirm erstellt habe.

Aus diesem Grund möchte ich hier kurz für alle erläutern wie ich diese Hardcopy’s erstellt habe (Es gibt sicherlich auch andere Lösungen, aber so habe ich es gemacht)

Da ich kein Programm kenne welches mir bereits während des Anmeldebildschirms die Möglichkeit bieten eine Hardcopy zu machen, bin ich über den Weg einer Remoteverbindung gegangen (so etwas wie Remote Desktop) um dann über ein Hardcopy Programm vom Client Rechner auf den Bildschirm des Hostrechners zuzugreifen.

image

Wenn ich schreibe so etwas wie Remote Desktop stellt sich natürlich die Frage:

Warum habe ich nicht Remote Desktop verwendet?

Ganz einfach, Remote Desktop ist so tief in das Betriebssystem integriert, dass es “merkt”, ob man eine Verbindung über RDP herstellt und dann einen anderen Anmeldebildschirm anzeigt, als wenn man direkt vor dem Computer sitzt.

Deshalb habe ich auf ein altbewährtes Kostenloses Programm UltraVNC zugegriffen.

Das Hostprogramm als Service auf dem Computer installiert von dem ich eine Hardcopy machen will, die Client Software auf einem anderen Computer (dem Client Computer) gestartet und mit einem beliebigen Hardcopy Tool (Ich verwende Snagit) dann die Hardcopy des Anmeldebildschirms gemacht.

Hoffe das wird dem einen oder anderen helfen.

Windows 7 – Anmeldebildschirm Benutzer ausblenden

Ich habe auf einem Windows 7 Rechner neben mir als normalem Benutzer noch weitere Benutzerkonten für Dienste angelegt. Dies führt unter anderem dazu dass diese Benutzer im Anmeldebildschirm zur manuellen Anmeldung (siehe nachfolgende Abbildung) angezeigt werden.

SnagIt1

Da dies aber weder gewollt ist noch benötigt wird, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht diese Benutzer auszublenden.

Und wie fast immer liegt die Antwort in der Registry.

Man kann unter dem Schlüssel:

HKLM\SOFTWARE\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion\Winlogon

Folgenden Unterschlüssel anlegen

SpecialAccounts\UserList

Der Schlüsselpfad sieht dann so aus:

HKLM\SOFTWARE\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion\Winlogon\SpecialAccounts\UserList

Unter diesem Schlüssel kann man nun die Benutzer als DWORD-Wert anlegen

Der Name des DWORD-Wertes ist gleichzusetzen mit dem Benutzernamen und als Wert gilt folgendes:

0 = Benutzer wird ausgeblendet

1 = Benutzer wird angezeigt

Die Registry muss dann so aussehen:

image

Und der Startbildschirm sieht dann so aus:

SnagIt

Übrigens:
HKLM steht für HKEY_LOCAL_MACHINE

c# – Windows 7 – Lokale IPV4 Adresse ermitteln

Einige meiner Tools (darunter vor allem eine Monitorprogramm zur Überwachung von Windows Diensten auf Basis eines UDP TraceListener) funktionieren unter Windows 7 nicht mehr korrekt.

Besser gesagt, beim versucht die lokale IP Adresse zu ermitteln tritt folgender Fehler auf:

{System.Net.Sockets.SocketException: Es wurde eine Adresse verwendet, die mit dem angeforderten Protokoll nicht kompatibel ist
   bei System.Net.Sockets.Socket.DoBind(EndPoint endPointSnapshot, SocketAddress socketAddress)
   bei System.Net.Sockets.Socket.Bind(EndPoint localEP)

 

Der nachfolgende Code Ausschnitt hat unter Windows XP noch einwandfrei funktioniert:

HostIP = Dns.GetHostAddresses(Dns.GetHostName())[0];
endPoint = new IPEndPoint(HostIP, _Port);
UDPSocket = new Socket(AddressFamily.InterNetwork, SocketType.Dgram, ProtocolType.Udp);
UDPSocket.Bind(endPoint);

Unter Windows 7 wird aber dabei eine IPV6 Adresse zurückgegeben, mit welcher das Binden des UPD Socket nicht funktioniert.

Nachfolgend nun eine Methode die sowohl unter Windows XP (und den anderen älteren Betriebssystemen) als auch den aktuellen Betriebssystemen wie Windows 7 und W2K8 Server  funktioniert.

foreach (IPAddress address in Dns.GetHostEntry(Dns.GetHostName()).AddressList)
{
    if (address.AddressFamily != AddressFamily.InterNetworkV6)
    {
        HostIP = address;
        break;
    }
}
endPoint = new IPEndPoint(HostIP, _Port);
UDPSocket = new Socket(AddressFamily.InterNetwork, SocketType.Dgram, ProtocolType.Udp);
UDPSocket.Bind(endPoint);