Windows 8 Store Apps (HTML5/JavaScript) – CSS ist nicht gleich CSS

imageBei der Arbeit an einer Windows 8 Store App die ich mit HTML5 und JavaScript realisiere, bin ich auf folgendes Problem gestoßen (welches ich hier bereits auf Facebook gepostet habe):

Doch zuerst einmal ein kurzer Ausschnitt des Markup bei welchem das Problem auftritt:

<body>
	<div id="itemTemplate">
		<figure>
			<img id="profile-image" src="images/smalllogo.png" />
		</figure>
		<div>
			<span data-win-bind="innerText: text">Testen</span>
		</div>
	</div>
</body>

Im zugehörigen Stylesheet sind unter anderem folgende Styles definiert:

figure {
    margin: 0px;   
}

#itemTemplate figure img {
    margin: 30px;
}

So wie die Styles definiert sind, sollte das Image Element mit der ID “profile-image” eine Margin von 30px auf allen Seiten vorweisen.

Das funktioniert auch wenn man es in einem Browser aufruft (Sogar der IE funktioniert hierbei korrekt Smiley ).

imageWenn man diese Formatierung allerdings in einem “HTML5/JavaScript Windows a Store App” (was für ein BegriffTrauriges Smiley ) verwendet, greift der Style “#itemplate figure img” nicht in dem Image Element, welches in dem Figure Element eingebettet ist, sondern die Margin Einstellung des übergeordneten Elementes Figur hebt die Formatierung des darin eingebetteten Image Elementes auf.

Ein erstes kleines Fazit dabei ist, dass man sich nicht darauf verlassen kann, dass der zuletzt definierte Style tatsächlich Verwendung findet.
Wenigstens dann nicht wenn man übergeordnete globale Element Formatierungen verwendet.

XAML oder HMTL5

Zum Jahresende stellt sich für mich noch die „Frage aller Fragen“
(Also die aktuelle „Frage aller Fragen“ werde sicherlich bald wieder eine neue haben :

image

Bisher konnte ich mich um dieses XAML Gedöns ganz gut herumdrücken.

  • Viel Backend Entwicklung (kein XAML notwendig)
  • WPF habe ich ausgesessen.
  • Silverlight ignoriert
  • Für die Dicken “Fat Clients” habe ich (immer noch) Winforms eingesetzt und für Webseiten neben C#, HMTL nur ein wenig JavaScript benötigt.

Und nun, stehen Windows 8 Apps (also die Kachel Programme Smiley) auf der Liste.

imageimageimage

Ultrabook – Lenovo Twist – WIN-8

Abstract (Zusammenfassung für ungeduldige):

imageWenn man einen Lenovo Twist bestellt, sollte man nicht erwarten ein Gerät in der gleichen Klasse wie einen Apple Mac Book Air (MBA) zu bekommen. Das wäre wohl auch zu viel verlangt, denn der Lenovo kostet einiges weniger als ein MBA

.Aber man bekommt ein Gerät, was meiner Meinung nach vor allem für den Betrieb mit Windows 8 einen guten Kompromiss, zwischen kleinem Gerät, Guter Leistung und akzeptablem Preis darstellt.

Leider kann man den Twist nicht in einer, meiner Meinung nach „brauchbaren“ Ausstattung (SSD ist zu klein) direkt bestellen.

Man kann ihn, wie ich später noch beschreibe werde, aber relativ einfach mit der fehlenden größeren SSD aufrüsten.

Erste Eindrücke

Vollbild anzeigenNach 2 Tagen Einrichtung und Verwendung des Lenovo Twist möchte ich hier meine ersten Eindrücke mit dem Ultrabook und Windows 8 zum besten geben. Die meisten die mich kennen, wissen dass ich mich mit Windows 8 auf dem Desktop Rechner etwas schwer tue, ja schon gut, etwas sehr viel schwer tue Smileyist eventuell etwas untertrieben, aber nach dem Motto:

Gib Windows 8 eine Chance

Habe ich mir extra ein Gerät bestellt, welches meiner Meinung nach, die wichtigste Voraussetzung für Windows 8 erfüllt, und das ist:

Es besitzt ein Touch Display und kann damit die stärken (ups was habe ich das gesagt stärken 😉 ) von Windows 8 ausspielen.

Los geht’s

Das erste was mir aufgefallen ist und das war gleich so ein:

“Oh man was machen die da nur und warum ist das bei meinem MBA ganz anders Aufschrei”

Bei relativ wenig Aktivität setzt der Lüfter des Geräts sehr schnell ein und verursacht somit ein leises aber eben nicht unüberhörbares Geräusch. Das kenne ich vom MBA nur wenn ich mit einer Windows VM arbeite und die unter Höchstlast betreibe. Aber OK, das macht mein DELL Precision (Meine tragbare Workstation) auch hin und wieder, also ein Problem welches eher an Windows und weniger am Twist liegt.

Dann ist mir auch noch aufgefallen, dass auf der rechten Seite, da wo die Lüfter sind, auch schon mal die Temperatur ganz schön nach oben gehen kann.

Tastatur Touchpad

Die Tastatur des Twist ist, na sagen wir mal “OK”, das Touchpad hat eine recht gute Touch Gesten Unterstützung ist aber viel weniger Präzise als ich das von einem MBA her kenne. Es fühlt sich auch nicht so hochwertig an irgendwie so ein wenig nach Plastik. Ich finde aber trotzdem das man damit seine Arbeit machen kann und, dass es zu dem Preisgefüge des Twist passt.
Wo wir gerade bei der Tastatur sind, muss ich leider noch anmerken, dass es mir persönlich schon fehlt, dass diese nicht beleuchtet ist, dieses Feature ist doch gerade bei Geräten die man auch mal so auf dem Schoß betreibt, eigentlich recht angenehm.

Display

Das Display ist wie bereits erwähnt ein 12,5 Zoll Touch Display mit relativ geringer Auflösung. Die geringe Auflösung von maximal 1366 X 768 ist für die Kacheloberfläche absolut ausreichend. für etwas anspruchsvollere Desktopanwendungen würde man sich aber schon etwas mehr Auflösung wünschen.

Die Touch Bedienung funktioniert mit dem Display wie erwartet gut. Nach zwei Tagen kann ich aber schon sagen, dass ich überhaupt kein größeres Display an diesem Gerät haben wollte; 12,5” beschmiertes Display genügen vollkommen. Bisher habe ich mich nur bei Tablet Rechnern wie das iPad an die verschmierten Bildschirme gewöhnt aber nicht an “quasi” Desktop Rechner / Notebooks, ob ich mich damit jemals anfreunden kann, wer weiß.

Prozessor

Im Lenovo Twist ist ein I7 mit 2 Kernen verbaut der genügend Power hat um flüssiges arbeiten sicherzustellen.

Hauptspeicher

Ich habe die Variante mit 8 GB (maximale Ausbaustufe) bestellt.
Mit diesen 8 GB kann das ganze WIN-8 (Metro) Gedöns gut betrieben werden. Office Programme und auch Visual Studio funktionieren recht ansprechend mit der Speicherausstattung.
VM’s wollte ich damit allerdings nicht regelmäßig betreiben, aber dafür ist ein Ultrabook wie der Twist sicherlich auch nicht gedacht.

Festplatte / SSD

Auch bei der Festplatte habe ich die größte Ausbaustufe bestellt. Das ist aber leider nur eine SSD mit 128 GB.

Nachdem man WIN-8, Office und Visual Studio installiert hat bleiben gerade mal 40 GB freier Speicher und das reicht “mir” auf jeden Fall nicht aus.

Positiv ist aber, dass die SSD ist von außen zugänglich und nach lösen von nur einer Schraube ausgetauscht werden kann.

Leider ist die Aufrüstung einer größeren SSD trotz des einfachen mechanischen Austauschs nicht ganz so problemlos verlaufen, wie zuerst gedacht.

Das liegt hauptsächlich an zwei Dingen:

1) Zum Lenovo Twist wird „kein“ Datenträger mit dem Betriebssystem und den Tools mitgeliefert.
Wobei ein Datenträger in Form einer CD/DVD in Ermangelung eines CD/DVD Laufwerks nicht direkt verwendet werden könnte. Doch ein ISO File welches man auf einen USB Stick zum booten kopieren könnte würde einem das Leben schon enorm erleichtern um ein System auf einer Platte neu zu installieren.

2)Die Clone Methode von Acronis True Image die ich eigentlich verwenden wollte, habe ich mit dem Lenovo Twist nicht zum funktionieren gebracht :-(.

Da auf der Original SSD verschiedene Volumes angelegt sind, darunter auch ein Recovery Volume, musste ich mir etwas einfallen lassen um diese Volumes auch auf die “neue” SSD zu übertragen, damit man im Notfall später mit der neuen SSD ein Recocery machen kann..

Da die Clone Methode mit Acronis True Image nicht funktioniert hat, habe ich über eine Backup / Restore Strategie die SSD gegen eine Samsung SSD 840 Pro mit 256 GB ausgetauscht.

Wenn jemand Probleme mit dem Austausch der SSD hat und noch Tipps braucht, einfach per Kommentar melden, ich kann dann noch ausführlicher erläutern was zu tun ist damit man die kompletten Volumes der Original SSD auf die neue SSD übertragen kann.

Akku / Laufzeit

Ich habe keine aufwendigen Testreíhen durchgeführt um die Akkulaufzeit zu ermitteln oder effektive Laufzeiten bestimmen zu können sondern dies hier sind einfach Eindrücke die beim arbeiten mit dem Lenovo Twist entstanden sind.

Ich kann “nicht” betätigen dass der Akku 7 Stunden Betriebszeit gewährleistet, aber ich kam bisher selbst, wenn ich den Twist gequält habe immer weit über 4 – 5 Stunden mit einer Akkuladung hin. Also bei nur ein bisschen Surfen oder Nutzung von Office sollte noch einiges mehr drin sein.

Resümees

Der Lenovo Twist fühlt sich auch dank der sehr griffigen Oberfläche gut an.

Das Display ist OK aber nicht überragend, genügt aber meinen Ansprüchen um Windows 8 mit der Kacheloberfläche betreiben zu können und, so vermute ich, auch um WIN-8 App Entwicklung mit Visual Studio darauf ausüben zu können (das wird sich in den nächsten Wochen zeigen).

Nachdem die SSD aufgerüstet ist, genügt die Hardware (Prozessor, Hauptspeicher „und“ Festplatte) den aktuellen Ansprüchen um sich leistungsstarker Ultrabook nennen zu dürfen.