JetBrains 0xDBE verbindet sich nicht mit SQLExpress

Wer versucht sich auf einer Standardinstallation eines SqlExpress Server mit dem Datenbank Tool 0xDBE von Jetbrains zu verbinden wird leider nicht sofort Erfolg haben.
Es gibt 2 kleine Hürden die man zuerst überwinden muss, die ich hier in diesem Artikel beschreiben möchte.

TCP/IP Protokoll aktivieren

Bei der Standardinstallation eines SQLExpress ist das TCP/IP Protokoll nicht aktiviert, um mit 0xDBE arbeiten zu können muss das TCP/IP Protokoll aktiviert werden.
Hierzu öffnen wir den "Sql Server Configuration Manager" (danach nicht schließen wir brauchen ihn noch einmal), wählen auf der linken Seite den SQL Server aus, welchen wir konfigurieren wollen und aktivieren auf der rechtern Seite das TCP/IP Protokoll (siehe nachfolgende Abbildung).


Wenn die Sache mit dem TCP/IP Protokoll sicherlich noch von vielen als selbstverständlich angesehen wird und bereits aktiviert wurde ist der zweite Schritt sicherlich der entscheidende und nicht so offensichtliche.

SQL Server Browser

Bei einer Standardinstallation des SQLExpress Server wird der Dienst "SQL Server Browser“ installiert, aber weder ativiert noch gestartet.
Um mit 0xDBE eine Verbindung mit einem SQLExpress Server herzustellen ist es aber notwendig dass dieser Dienst läuft.
Hierzu gehen wir wie folgt vor:
Wir öffnen wieder (oder besser noch wir haben ihn noch auf) den "Sql Server Configuration Manager".


Wählen auf der linken Seite die "SQL Server Services" aus und doppelklicken auf der rechten Seite auf den "SQL Server Browser"


Dort wählen wir den Karteireiter „Service" aus und ändern den "Start Mode" von „Disabled" auf „Automatic".
Abschließend starten wir noch den Dienst "SQL Server Browser".

Nun klappt es auch mit 0xDBE und dem SQLExpress!

Ist dotPeek der Köder für ein neues Produkt ?

JetBrains, der in Entwicklerkreisen bekannte Hersteller des Visual Studio Add-In (R#) ReSharper, hat vor einiger Zeit ein neues Produkt angekündigt und mittlerweile auch schon in einem EAP Programm zur Verfügung gestellt.

Nachdem der bisherige quasi Standard dem Decompiler, der „.NET Reflector“  nach der Übernahme durch Redgate kostenpflichtig wurde, könnte dotPeek die erste Wahl für jeden werden, der auf der Suche nach einem Decompiler für .NET ist.

Stellt sich aber die Frage, was JetBrains dazu veranlasst dotPeek Kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Könnte dotPeek ein Köder sein?

Wird JetBrains als nächstes einen Obfuscator auf den Markt bringen, der dann als kostenpflichtiges Produkt wieder Geld in die Kassen spült.

Ich könnte mir das jedenfalls gut vorstellen.

Und ich fände das auch legitim, und vor allem würde ich es als genialen Schachzug bezeichnen.

Dann schauen wir mal was kommt

ReSharper 6 – nun auch ein Decompiler integriert (ob das alle freuen wird)

Gestern Abend ist JetBrains, über einen Countdown auf Twitter, mit der Neuigkeit über ein weiteres Feature der nächsten Generation von ReSharper an die Öffentlichkeit getreten.
Mit der Version 6.0 wird ReSharper über einen Decompiler verfügen, der später auch als eigenständiges Tool zur Verfügung stehen soll.

Wer sich das etwas näher anschauen möchte kann dies mit der aktuellen EAP Version die ebenfalls seit Gestern Abend zum Download zur Verfügung steht.

Aktuell sind die EAP Versionen bis Ende Februar lauffähig.