Entertain 2 GO – Oh Oh

Ich bin bereits seit einiger Zeit Entertain Kunde der Telekom und bin mit den Leistungen des „Fernsehen über Internet“ soweit ganz zufrieden.

Was mir die ganze Zeit gefehlt hat, ist aber die Möglichkeit mein Entertain in die Tasche stecken zu können.

Ich meine damit, das Entertain auch Mobil (auf dem iPad oder dem Android Tablet) nutzen zu können.

Meine Wünsche dabei wären Dinge wie:

  • Live TV auf dem iPad anzuschauen.
  • Von mir aufgenommene Sendungen anstatt auf dem TV auf dem iPad anschauen zu können
  • Die Wiedergabe der Sendungen zwischen TV und dem Tablet hin und her wechseln zu können.

Entertain Mobil

Am Wochenende nun habe ich mal eine Werbung für Entertain 2 Go erhalten und die Kernaussagen der Produktbeschreibung haben sich ziemlich genau mit meinen Wünschen gedeckt.

Dachte ich jedenfalls und habe sofort das Probeabo abgeschlossen.

Als ich dann aber die Entertain 2 Go App auf dem iPad installier und eingerichtet hatte musste ich schnell feststellen, dass sich die gebotenen Funktionen nicht wirklich mit meinen Wünschen decken.

  • Live TV auf dem iPad
    • Ja man kann TV Programme auf dem iPad anschauen
    • Aber nur wenn man sich mit dem iPad in dem Netz befindet indem auch der Entertain Receiver steht, also nur zu Hause (was ist da 2 GO, ich verstehe das nicht)
    • Die Live TV Programme sind aber nicht identisch mit den Programmen die man generell mit Entertain zu Hause empfangen kann, selbst die öffentlich rechtlichen Programme wie ARD und ZDF fehlen in dem 2 GO Angebot.(Auch wenn diese laut Werbung enthalten sein sollen)
    • Unter 2 GO hätte ich verstanden Live TV überall dort auf dem Tablet schauen zu können wo ich entsprechend schnelles Internet habe um es verwenden zu
  • Aufgenommene Sendungen auf dem Tablet anschauen
    • Geht gar nicht – #megafail
  • Die Wiedergabe von TV Sendungen zwischen Tablet und TV umschalen und zurück
    • Diese Funktion geht innerhalb des Heim WLAN in dem sich der Entertain Receiver befindet
    • Und beschränkt sich auf Programme die sowohl als Programme für Entertain 2 GO und normales Entertain verfügbar sind.
Sorry Telekom, aber alles in allem ist das einfach Dreck!

Visual Studio 2013 – VS2013 – Abwärtskompatibilität mit VS2012 und WIX Setup Projekten

Nachdem Visual Studio 2013 Gestern offiziell veröffentlicht wurde stellt sich mir nun die Frage ob VS2013 zu VS2012 abwärts kompatibel ist und idealerweise sogar vorhandene VS2012 Solutions mit VS2012 und VS2013 wechselweise verwendet werden können.

Vorab kann ich schon mal sagen, dass „meine“ Projekte,. sogar welche die noch auf .NET Framework 2.0 basieren, generell so eingesetzt werden können.

Lediglich Solutions die auch ein WIX Setup Projekt enthalten funktionieren unter VS2013 nicht, „nicht sofort“.

Es gibt wohl noch keine offizielle VS2013 – WIX Unterstützung.
Aber das ist kein Problem, nachfolgend beschreibe ich einen einfachen Weg (danke an stackoverflow) wie man Visual Studio 2013 zu WIX kompatibel bekommt.

Es sei noch darauf hingewiesen, dass meine Beschreibung sowohl mit WIX 3.6 also auch mit WIX 3.7 funktioniert.

Voraussetzung für die von mir beschriebene Änderung ist, dass man eine funktionierende Installation von WIX (3.6 oder 3.7) mit Visual Studio 2012 vorliegen hat.

Aus dieser Installation kopiert man das Verzeichnis

C:\Program Files (x86)\Microsoft Visual Studio 11.0\Common7\IDE\Extensions\Microsoft\WiX

nach

C:\Program Files (x86)\Microsoft Visual Studio 12.0\Common7\IDE\Extensions\Microsoft\WiX

Danach öffnet man die Datei C:\Program Files (x86)\Microsoft Visual Studio 12.0\Common7\IDE\Extensions\Microsoft\WiX\extension.vsixmanifestUnd fügt unterhalb von


201311141327.jpg
den nachfolgenden Abschnitt ein:

201311141324.jpg
Nun öffnet man noch einen Command Fenster mit dem Shortcut
"Developer-Eingabeaufforderung für VS2013"und gibt dort den Befehl
devenv /setup

ein.

Wenn der Befehl ausgeführt ist, kann man VS2013 starten und die WIX Unterstützung funktioniert nun einwandfrei.

HP’s – Daily App List

Microsoft bzw, das Windows Phone Ecosystem hindert mich schon seit Jahren daran endlich auch mal ein Windows Phone zu verwenden.

Aber so lange es die für mich notwendigen Apps nicht für Windows Phone gibt kann ich leider nicht wechseln.

Ich werde häufiger gefragt, welche Apps das denn seien, die ich „unbedingt“ benötige.

Hier möchte ich nun eine Liste der von mir aktuell „fast täglich“ benutzen Apps veröffentlichen, das sind nicht alle Apps die ich benutze, aber das sind die Apps die ich auf einem Smartphone bzw, einem Tablet haben möchte um meine täglichen Anforderungen erfüllen zu können.
Das sind auch die Apps die aktuell sowohl für iOS als auch für Android zu haben sind.

Programm iOS Android WP Anmerkung
Dropbox Dropbox Dropbox X
Twitter Client Tweetbot Plume ROWI Tweetmarker Sync
Einkaufsliste Buy Me a Pie Buy Me a Pie X Synchronisation
Smarthome Smarthome Smarthome X
RSS Reader Mr. Reader Press ? Feedbin Sync
Sonos Sonos Sonos X
OneNote OneNote OneNote OneNote Sync
Teamviewer TeamViewer TeamViewer TeamViewer
SugarSync SugarSync SugarSync X
Pocket Pocket Pocket X
LMT LMT LMT X LogMyTime Zeiterfassung
eBuero eBuero eBuero X
Google Music gMusic Google Music X Cloud Music zugriff
Spotify Spotify Spotify Spotify Musik Streaming
KeePass MiniKeePass KeePassDroid 7Pass Passwort Safe
Emit Emit App Emit X Video Streaming
Entertain Programm Manager Programm Manager X
Trello Trello Trello X
Deutsche Bank DB App DB App X Foto Überweisung
Soundhound Soundhound Soundhound X Sync
WhatsAp WhatsAp WhatsAp WhatsAp

Sobald ich diese Apps (alle die noch ein X haben) bzw, die alternative Apps mit denen ich die Anforderungen mit einem Windows Phone ohne Einbußen der Möglichkeiten oder der Funktionalität erledigen kann, werde ich mir ein Windows Phone / Tablet zulegen und diesem mobilen Betriebssystem auch eine Chance geben.

Das ist ein Versprechen!

Ich werde die Liste gerne mit den entsprechenden WP Apps aktualisieren, wenn es diese dann geben wird.

Also einfach per Kommentar schreiben welche App es gibt um die Funktionalität (mit der entsprechenden Synchronisation zu anderen Geräten) auf dem Windows Phone herzustellen und wenn all meine Apps auf dem Windows verfügbar sind, werde ich wie versprochen auf jeden Fall ein Windows Phone Gerät ausprobieren.

Gib WP eine Chance!!

Vodafone LTE Vergleich iPad Air vs Nexus 7

Bei einem kleinen Test habe ich Heute Morgen eine überraschende Entdeckung gemacht.

LTE ist nicht gleich LTE, selbst dann nicht wenn man am gleichen Ort mit dem gleichen Provider (sogar der gleichen SIM Karte) aber mit unterschiedlichen Geräten LTE Empfang nutzt.

Meine Testkandidaten waren.

  • 1 Nexus 7 (Modell 2013)
  • 1 Apple iPad Air

Getestet habe ich in Alzey in meinem Büro indem ein ganz ordentlicher LTE Empfang vorhanden ist.

Und hier sind die überraschenden Ergebnisse

Zuerst das Nexus 7

1384319250_3602_877814343.png

Und dann das Apple iPad Air

2013-11-13 06.16.59.png

Ich habe den Test einige male wiederholt, aber an dem Unterschied hat sich im generellen nichts geändert.

Nicht sicher warum das so ist, aber ich weiß nun, wenn ich wirklich mal wieder mit einem Hotspot arbeiten muss, dann verwende ich dazu auf jeden Fall das iPad Air und nicht das Nexus 7.

SugarSync – Änderungen an Ordnern werden synchronisiert (Update 31.10.2013)

Ich nutze seit einiger zeit SugarSync mit einem separaten Account um Interface Dateien (iDoc) aus einem SAP System zusätzlich zu einem Testsystem zu übertragen um Sie dort unabhängig des Live System verarbeiten zu können.

Nun reden wir dabei nicht von 100 oder 200 Dateien sondern von einigen zig Tausend Dateien am Tag.

Die Dateien werden vom Live System zum Testsystem übertragen und nach der Verarbeitung durch das Testsystem gelöscht.

Und genau dieses löschen führt zu einem echten Problem.

SugarSync merkt sich jede dieser gelöschten Dateien für eine spätere Wiederherstellung (Papierkorb) oder eben zum endgültigen Löschen.

Nur wird man sich dessen nicht unbedingt sofort bewusst, um die im Papierkorb enthaltenen Dateien regelmäßig zu löschen.

Nach 2 Monaten hat das bei mir dazu geführt, dass eine Neusynchronisation von SugarSync (die nach einem Absturz notwendig war) eigentlich gar nicht mehr zu Ende durchgeführt werden konnte.

Nachdem ich mir zuerst nicht erklären konnte warum die Synchronisation „ewig“ läuft und nicht zu Ende kommt, habe ich das in einem Testsystem näher untersucht.

Relativ schnell wurde klar: Das Problem liegt an einer Unmenge an Dateien im Papierkorb.

Fast eine halbe Million (478466) gelöschte Dateien im Papierkorb und noch mal über 100000 verwaiste Dateien wurden mir da angezeigt..

Nun kommt aber das größte Problem.

Es gibt keine einfache Möglichkeit den ganzen Papierkorb zu leeren.

Der Versuch die Dateien in kleineren Päckchen (50000) zu löschen führt jedes mal zu Absturz.

Den Papierkorb über das Web Interface zu löschen ist in Anbetracht der maximal 200 zu löschenden Dateien auf einmal bei einer halben Million zu löschender Dateien ebenfalls aussichtslos.

Mal schauen was SugarSync dazu sagt, ich werde hier berichten sobald es neues zu berichten gibt.

Update 31.10.2013.

Gestern habe ich den Support von SugarSync angeschrieben.

Der Support hat mir dann zurückgeschrieben ich soll doch einfach den Papierkorb leeren indem ich die zu löschenden Dateien auswähle und lösche. Supi genau das wolle ich ja, aber bei ca. 500000 Dateien war es nicht so einfach zu schaffen diesen zu selektieren.
Aber egal was die Jungs gemacht haben, nachdem ich die Antwort erhalten hatte, hat sich plötzlich die Funktion zum löschen der Dateien anders verhalten (ich schätze die haben an der API was geschraubt) nun werden max. 50000 Dateien auf einmal angezeigt und wenn man diese selektiert, dann kann man diese auch löschen ohne dass der Client abschmiert.

Also im Endeffekt ist mir auch egal wer oder was gemacht wurde, nach dem löschen kann ich nun den Account wieder verwenden.

Windows 8 Store Apps (HTML5/JavaScript) – CSS ist nicht gleich CSS

imageBei der Arbeit an einer Windows 8 Store App die ich mit HTML5 und JavaScript realisiere, bin ich auf folgendes Problem gestoßen (welches ich hier bereits auf Facebook gepostet habe):

Doch zuerst einmal ein kurzer Ausschnitt des Markup bei welchem das Problem auftritt:

<body>
	<div id="itemTemplate">
		<figure>
			<img id="profile-image" src="images/smalllogo.png" />
		</figure>
		<div>
			<span data-win-bind="innerText: text">Testen</span>
		</div>
	</div>
</body>

Im zugehörigen Stylesheet sind unter anderem folgende Styles definiert:

figure {
    margin: 0px;   
}

#itemTemplate figure img {
    margin: 30px;
}

So wie die Styles definiert sind, sollte das Image Element mit der ID “profile-image” eine Margin von 30px auf allen Seiten vorweisen.

Das funktioniert auch wenn man es in einem Browser aufruft (Sogar der IE funktioniert hierbei korrekt Smiley ).

imageWenn man diese Formatierung allerdings in einem “HTML5/JavaScript Windows a Store App” (was für ein BegriffTrauriges Smiley ) verwendet, greift der Style “#itemplate figure img” nicht in dem Image Element, welches in dem Figure Element eingebettet ist, sondern die Margin Einstellung des übergeordneten Elementes Figur hebt die Formatierung des darin eingebetteten Image Elementes auf.

Ein erstes kleines Fazit dabei ist, dass man sich nicht darauf verlassen kann, dass der zuletzt definierte Style tatsächlich Verwendung findet.
Wenigstens dann nicht wenn man übergeordnete globale Element Formatierungen verwendet.

XAML oder HMTL5

Zum Jahresende stellt sich für mich noch die „Frage aller Fragen“
(Also die aktuelle „Frage aller Fragen“ werde sicherlich bald wieder eine neue haben :

image

Bisher konnte ich mich um dieses XAML Gedöns ganz gut herumdrücken.

  • Viel Backend Entwicklung (kein XAML notwendig)
  • WPF habe ich ausgesessen.
  • Silverlight ignoriert
  • Für die Dicken “Fat Clients” habe ich (immer noch) Winforms eingesetzt und für Webseiten neben C#, HMTL nur ein wenig JavaScript benötigt.

Und nun, stehen Windows 8 Apps (also die Kachel Programme Smiley) auf der Liste.

imageimageimage

Ultrabook – Lenovo Twist – WIN-8

Abstract (Zusammenfassung für ungeduldige):

imageWenn man einen Lenovo Twist bestellt, sollte man nicht erwarten ein Gerät in der gleichen Klasse wie einen Apple Mac Book Air (MBA) zu bekommen. Das wäre wohl auch zu viel verlangt, denn der Lenovo kostet einiges weniger als ein MBA

.Aber man bekommt ein Gerät, was meiner Meinung nach vor allem für den Betrieb mit Windows 8 einen guten Kompromiss, zwischen kleinem Gerät, Guter Leistung und akzeptablem Preis darstellt.

Leider kann man den Twist nicht in einer, meiner Meinung nach „brauchbaren“ Ausstattung (SSD ist zu klein) direkt bestellen.

Man kann ihn, wie ich später noch beschreibe werde, aber relativ einfach mit der fehlenden größeren SSD aufrüsten.

Erste Eindrücke

Vollbild anzeigenNach 2 Tagen Einrichtung und Verwendung des Lenovo Twist möchte ich hier meine ersten Eindrücke mit dem Ultrabook und Windows 8 zum besten geben. Die meisten die mich kennen, wissen dass ich mich mit Windows 8 auf dem Desktop Rechner etwas schwer tue, ja schon gut, etwas sehr viel schwer tue Smileyist eventuell etwas untertrieben, aber nach dem Motto:

Gib Windows 8 eine Chance

Habe ich mir extra ein Gerät bestellt, welches meiner Meinung nach, die wichtigste Voraussetzung für Windows 8 erfüllt, und das ist:

Es besitzt ein Touch Display und kann damit die stärken (ups was habe ich das gesagt stärken 😉 ) von Windows 8 ausspielen.

Los geht’s

Das erste was mir aufgefallen ist und das war gleich so ein:

“Oh man was machen die da nur und warum ist das bei meinem MBA ganz anders Aufschrei”

Bei relativ wenig Aktivität setzt der Lüfter des Geräts sehr schnell ein und verursacht somit ein leises aber eben nicht unüberhörbares Geräusch. Das kenne ich vom MBA nur wenn ich mit einer Windows VM arbeite und die unter Höchstlast betreibe. Aber OK, das macht mein DELL Precision (Meine tragbare Workstation) auch hin und wieder, also ein Problem welches eher an Windows und weniger am Twist liegt.

Dann ist mir auch noch aufgefallen, dass auf der rechten Seite, da wo die Lüfter sind, auch schon mal die Temperatur ganz schön nach oben gehen kann.

Tastatur Touchpad

Die Tastatur des Twist ist, na sagen wir mal “OK”, das Touchpad hat eine recht gute Touch Gesten Unterstützung ist aber viel weniger Präzise als ich das von einem MBA her kenne. Es fühlt sich auch nicht so hochwertig an irgendwie so ein wenig nach Plastik. Ich finde aber trotzdem das man damit seine Arbeit machen kann und, dass es zu dem Preisgefüge des Twist passt.
Wo wir gerade bei der Tastatur sind, muss ich leider noch anmerken, dass es mir persönlich schon fehlt, dass diese nicht beleuchtet ist, dieses Feature ist doch gerade bei Geräten die man auch mal so auf dem Schoß betreibt, eigentlich recht angenehm.

Display

Das Display ist wie bereits erwähnt ein 12,5 Zoll Touch Display mit relativ geringer Auflösung. Die geringe Auflösung von maximal 1366 X 768 ist für die Kacheloberfläche absolut ausreichend. für etwas anspruchsvollere Desktopanwendungen würde man sich aber schon etwas mehr Auflösung wünschen.

Die Touch Bedienung funktioniert mit dem Display wie erwartet gut. Nach zwei Tagen kann ich aber schon sagen, dass ich überhaupt kein größeres Display an diesem Gerät haben wollte; 12,5” beschmiertes Display genügen vollkommen. Bisher habe ich mich nur bei Tablet Rechnern wie das iPad an die verschmierten Bildschirme gewöhnt aber nicht an “quasi” Desktop Rechner / Notebooks, ob ich mich damit jemals anfreunden kann, wer weiß.

Prozessor

Im Lenovo Twist ist ein I7 mit 2 Kernen verbaut der genügend Power hat um flüssiges arbeiten sicherzustellen.

Hauptspeicher

Ich habe die Variante mit 8 GB (maximale Ausbaustufe) bestellt.
Mit diesen 8 GB kann das ganze WIN-8 (Metro) Gedöns gut betrieben werden. Office Programme und auch Visual Studio funktionieren recht ansprechend mit der Speicherausstattung.
VM’s wollte ich damit allerdings nicht regelmäßig betreiben, aber dafür ist ein Ultrabook wie der Twist sicherlich auch nicht gedacht.

Festplatte / SSD

Auch bei der Festplatte habe ich die größte Ausbaustufe bestellt. Das ist aber leider nur eine SSD mit 128 GB.

Nachdem man WIN-8, Office und Visual Studio installiert hat bleiben gerade mal 40 GB freier Speicher und das reicht “mir” auf jeden Fall nicht aus.

Positiv ist aber, dass die SSD ist von außen zugänglich und nach lösen von nur einer Schraube ausgetauscht werden kann.

Leider ist die Aufrüstung einer größeren SSD trotz des einfachen mechanischen Austauschs nicht ganz so problemlos verlaufen, wie zuerst gedacht.

Das liegt hauptsächlich an zwei Dingen:

1) Zum Lenovo Twist wird „kein“ Datenträger mit dem Betriebssystem und den Tools mitgeliefert.
Wobei ein Datenträger in Form einer CD/DVD in Ermangelung eines CD/DVD Laufwerks nicht direkt verwendet werden könnte. Doch ein ISO File welches man auf einen USB Stick zum booten kopieren könnte würde einem das Leben schon enorm erleichtern um ein System auf einer Platte neu zu installieren.

2)Die Clone Methode von Acronis True Image die ich eigentlich verwenden wollte, habe ich mit dem Lenovo Twist nicht zum funktionieren gebracht :-(.

Da auf der Original SSD verschiedene Volumes angelegt sind, darunter auch ein Recovery Volume, musste ich mir etwas einfallen lassen um diese Volumes auch auf die “neue” SSD zu übertragen, damit man im Notfall später mit der neuen SSD ein Recocery machen kann..

Da die Clone Methode mit Acronis True Image nicht funktioniert hat, habe ich über eine Backup / Restore Strategie die SSD gegen eine Samsung SSD 840 Pro mit 256 GB ausgetauscht.

Wenn jemand Probleme mit dem Austausch der SSD hat und noch Tipps braucht, einfach per Kommentar melden, ich kann dann noch ausführlicher erläutern was zu tun ist damit man die kompletten Volumes der Original SSD auf die neue SSD übertragen kann.

Akku / Laufzeit

Ich habe keine aufwendigen Testreíhen durchgeführt um die Akkulaufzeit zu ermitteln oder effektive Laufzeiten bestimmen zu können sondern dies hier sind einfach Eindrücke die beim arbeiten mit dem Lenovo Twist entstanden sind.

Ich kann “nicht” betätigen dass der Akku 7 Stunden Betriebszeit gewährleistet, aber ich kam bisher selbst, wenn ich den Twist gequält habe immer weit über 4 – 5 Stunden mit einer Akkuladung hin. Also bei nur ein bisschen Surfen oder Nutzung von Office sollte noch einiges mehr drin sein.

Resümees

Der Lenovo Twist fühlt sich auch dank der sehr griffigen Oberfläche gut an.

Das Display ist OK aber nicht überragend, genügt aber meinen Ansprüchen um Windows 8 mit der Kacheloberfläche betreiben zu können und, so vermute ich, auch um WIN-8 App Entwicklung mit Visual Studio darauf ausüben zu können (das wird sich in den nächsten Wochen zeigen).

Nachdem die SSD aufgerüstet ist, genügt die Hardware (Prozessor, Hauptspeicher „und“ Festplatte) den aktuellen Ansprüchen um sich leistungsstarker Ultrabook nennen zu dürfen.

Google Music Manager – Couldn’t connect to Google Play

Seit einigen Wochen hat der Google Music Manager auf meinem Windows 7 Rechner seinen Betrieb eingestellt.

Da das synchronisieren der Musik in die Google Music Cloud nun nicht zu meinem Haupt Business gehört, war die Priorität zur Lösung des Problems auch nicht ganz so hoch angesiedelt wie das bei Problemen ist, die mich beim erledigen meiner eigentlichen Tätigkeit behindern.

Aber da mich das Problem doch so langsam genervt hat,  habe ich mich auf die Fehlersuche gemacht und bin auch fündig geworden.

Hier zuerst noch einmal kurz das Problem, das von Heute auf Morgen aufgetreten ist:

Beim Start des Music Manager konnte, wie unten zu sehen ist, dieser sich nicht mit Google Music verbinden.

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Deinstallieren und neu Installieren bracht auch keine Besserung.

Eine genauere Recherche hat dann ergeben, dass beim Versuch sich bei der Google Music Cloud anzumelden, ein Problem mit den in Windows installierten Root Zertifikaten eingestellt hat.

Ein einfaches Update dieser Zertifikate bringt schon Abhilfe und der Google Music Manager läuft wieder einwandfrei.

Hier der Link zum Update der Zertifikate (Für Windows ):

http://download.windowsupdate.com/msdownload/update/v3/static/trustedr/en/rootsupd.exe

Einfache herunterladen und ausführen.

Und nicht wundern, das Update erfolgt ohne weitere Ausgaben auf dem Bildschirm