Lebbe geht weider

10 Tote und 1000 Verletzte pro Tag allein auf Deutschen Strassen,

Jahr für Jahr

und niemanden interessiert es wirklich.

Aber 1 mal (in Worten ein mal) in vielen Jahren 150 Tote bei einem Flugzeug …. 
soll ich Unglück sagen, und die Menschheit steht Kopf.

  • Die Medien verändern Ihre Landschaft, 
  • Satire Sendungen werden nicht gesendet
  • Nachrichtensendungen wiederholen und überholen sich selbst.

Ich weiß dass es für die betroffenen schlimm ist, auch, und vor allem für Eltern, 
Eltern von Kindern die sie zu Grabe tragen müssen.

Eltern sollten Ihre Kinder nie zu Grabe tragen müssen, sondern Kinder sollten irgendwann Ihre Eltern betrauern.

Mir erschließt sich aber trotzdem nicht:

  • Warum die Opfer eines Flugzeugabsturzes bedauernswerter sind als andere Opfer.
  • Warum eine ganze Nation in Schockstarre verfällt
  • Warum viele die Opfer, die sie nicht mal kennen, nun betrauern als wenn es Ihre Angehörigen wären

Lassen wir doch den Angehörigen von Opfern den Raum den sie brauchen um Ihre Trauer ausleben zu können.

Aber bitte, lasst uns, die gerade keine Opfer zu beklagen haben auch nicht in Panik verfallen.

Hat jemand den kurzen Ruck gemerkt als die Welt einen ganz kleinen Moment aufgehört hat sich zu drehen,
um der Opfer des Flugzeugabsturzes zu gedenken.

  • Nicht?

Den gab es auch nicht!

Ich sage jetzt nicht: 

„Bitte versteht mich nicht falsch, natürlich tun mir die Opfer der Katastrophe und deren Angehörigen leid aber…..“

Nein, das sage ich nicht, denn ich unterscheide nicht zwischen Opfern eines Flugzeugunglücks und anderen Opfern.

Und ich habe nicht die Zeit und die Kraft mich jeden Tag um die 10 Toten auf unseren Strassen und die X Toten durch andere Unglücke auf der Welt kümmern zu können.

Lasst und doch, die aus unserem eigenen sozialen Umfeld scheidenden betrauern, aber hören wir auf mit Sensations- und Massenbeileid von uns völlig unbekannten.

Für die lebenden, geht das Leben halt weiter!

(PS: Ich habe hier extra nicht auch noch Opfer von Verbrechen, Gewalttaten und Krieg mit ins Spiel gebracht )