Code Snippet Wettbewerb auf dotnet-snippet

In der Zeit vom 01 bis zum 22.November findet auf http://dotnet-snippets.de/vierter-snippet-wettbewerb der vierte Snippet Wettbewerb statt.

Es gibt dabei, neben der persönlichen Reputation auch einige interessante Preise zu gewinnen.

Also jeder der ein Stückchen Code hat, von dem er glaubt andere Entwickler könnten davon profitieren….

Mitmachen und einen der Preise abräumen (oder einfach nur mitmachen weil es Spaß macht und anderen helfen könnte).

Lokale Daten mit Hilfe von Symbolic Links über Dropbox synchronisieren (OSX)

Ich möchte zuerst kurz schildern warum ich überhaupt auf diese Idee gekommen bin, bzw. was mich dazu bewegt hat mir über eine solche Lösung Gedanken zu machen.

Ich nutze Lync auf meinen Mac’s um mit einem meiner größeren Kunden täglich in Kontakt bleiben zu können.

Lync für den Mac kann die Chatprotokolle speichern, dies geschieht jedoch in einem fest mit Lync verdrahteten Verzeichnis und kann nicht geändert werden.
Die Protokollierung findet einfach in Textdateien statt die in einer festen Verzeichnisstruktur abgelegt werden.

Mein Anforderung besteht darin, dass ich die Chat Protokolle ohne davon abhängig zu sein auf welchem Rechne der Chat stattgefunden hat immer im Zugriff auf allen Rechner vorhanden sein soll (ich setze ingesamt 3 verschieden Mac Rechner ein).

Eigenlich ist das der klassiche Fall für Tools wie Dropbox, OneDrive oder ähnliches.

Ich hätte übrigens auch eine Lösung einfach so einsetzen können, „Sugarsync“, denn Sugarsync ermöglicht als einziges mir bekanntes Produkt dieser Art die Synchronisation von beliebigen lokalen Verzeichnissen und nutzt nicht wie Dropbox oder OneDrive ein eigenes Dediziertes Verzeichnis zur Synchronisation.

Da ich mich aber vor einigen Monaten dazu entschlossen habe, Dropbox als mein primäres Tool einzusetzen musste ein Lösung her die mit Dropbox funktioniert.

Nun aber genug der Erklärung, kommen wir zur Lösung.

1) Zuerst gilt es von einem Rechner auf dem ich Lync installiert und die Protokollierung angeschaltet habe einen Symbolic Link in Dropbox anzulegen. Dadurch werden Dateien die im Sync History Verzeichnis erstellt werden automatisch in Dropbox gesichert.

Lync legt die Daten im folgenden User Verzeichnis ab:

/Users/{Username}/Documents/Microsoft-Benutzerdaten/Microsoft Lync History/{mail@domain.de}

Um einen Symbolic Link anzulegen öffnet man ein Terminal Fenster. Navigiert sich mit cd in das Dropbox Verzeichnis um dann dann den Symbolic link durch eingabe des nachfolgenden Befehls anlegt:

ln -s {vollständiger Pfad zu den Chat Protokollen} {Name des Link}

Konkretes Beispiel:
ln -s /Users/hp/Documents/Microsoft-Benutzerdaten/Microsoft Lync History/hp@kundendomain.de lyncchatlink

Nun haben wir schon mal erreicht dass die lokal gespeicherten Chat Protokolle in einem Dropbox Ordern landen.

Auf dem Rechner, auf dem ich das eingerichtet habe, liegt nun tatsächlich im lokalen Dropbox Verzeichnis ein Symbolic Link der auf das lokale History Verzeichnis verweist.

Da Dropox aber Symbolic Links nicht kennt, ist das für Dropbox einfach nur ein Verzeichnis.

Wenn ich nun auf einem andern Rechner diesen Ordner mit dem Symbolic Link synchronisiere wird dort einfach ein Verzeichnis angelegt (und auch die darin enthaltenten Chat Protokolle).

Damit habe ich aber noch nicht erreicht, dass Chat Protokolle die mit diesem zweiten Rechner erzeugt werden auch auf dem ersten Rechner im History Verzeichnis von Lync landen und auch nicht umgekehrt.

Eigentlich müsste man nun auf dem zweiten Rechner den gleichen Symbolik link anlegen damit dieser auch auf das Dropbox Verzeichnis zeigt.

Das Problem dabei ist nur.
Ein Symbolic link kann nur angelegt werden wenn es noch keinen Eintrag mit dem gleichen Namen gibt.

Ich kann also auf dem zweiten Rechner keinen Symbolik link anlegen da ja bereits ein Verzeichnis mit dem Namen lyncchatlink vorhanden ist.

Aber es gibt einfache Abhilfe:
Dazu schalten wir auf dem zweiten Rechner einfach die Dropbox Synchronsation aus.

Dann benennen wir auf diesem Rechner das Verzeichnis (eigentlich den Symbolik Link von Rechner 1) in Dropbox von lyncchatlink zum in lyncchatlink_old (oder jeden anderen Namen) um.
Nun erstellen wir auf diesem zweitren Rechner den gleichen Symbolik Link wie vorher auf dem ersten Rechner.

Danach verschieben (oder kopieren) wir alle Daten aus dem Verzeichnis lyncchatlink_old in das neue Verzeichnis lyncchatlink und löschen anschließend das Verzeichnis lyncchatlink_old.

Nun aktivieren wir die Synchrosiation von Dropbox, fertig.

Das funktioniert natürlich nicht nur bei den Chatprotokollen von Lync sondern bei jeder Art von Dateien die man über Dropbox zwischen verschiedenen Rechner austauschen will.

Und nun viel Spaß mit dieser Lösung.

Eine Woche Apple Music – was bleibt von den Erwartungen?

Letzte Woche Dienstag ist Apple mit seinem Music Streaming Dienst „Apple Music“ Live gegangen

  • Was ist „für mich“ nach einer Woche von den Erwartungen die ich an den Dienst hatte übrig geblieben.
  • Wie sieht die gemeinsame Zukunft von Apple Music und mir aus.
  • Was sind meiner Meinung nach aktuell die stärken und die schwächen von Apple Music.

Aber ich fange einfach mal an, mit den „ meiner Meinung“ nach positiven Dinge von Apple Music.

  • Die Musikauswahl ist hervorragend (das war auch zu erwarten).
  • Der Preis für das Einzelabo ist „normal OK“
  • Wenn man ein Familienabo abschließt ist der Preis sogar sehr gut.
  • Im Online Betrieb ist die Auswahl von Playlisten und der Radiosender wirklich nicht schlecht.

Was ich wirklich vermisse:

  • Die Möglichkeit Freigegebene Playlisten abonnieren zu können, wie das bei Spotify möglich ist.
  • Ein Integration von Apple Musik in SONOS (ja die soll später mal kommen, aber das nutzt mir heute nichts)
  • Das abonnieren von Listen wie „Aktuelle Titel“ oder „Top-Titel“.

Was ist nicht gut gelöst:

  • Alles was mit OFFLINE zu tun hat ist nicht wirklich intuitiv gelöst, das geht viel besser (siehe Spotify).
  • Das man unter „NEU“ nicht alles als Playlist führt, und es somit nicht einfach abonnieren kann und damit die OFFLINE Verwendung erschwert.

Resümee (im Vergleich mit Spotify):

  • Kosten: Finanziell würde ich mit Apple Music besser fahren als Heute mit Spotify. Spotify kostet mich für 4 Leute 25.— € im Monat bei Apple Music würde ich mit 15 .— € auskommen (1:0 für Apple).
  • Musikangebot: Das Musikangebot ist für mich genau so ausreichend wie bei Spotify (gut teilweise sogar etwas größer was mich aber nicht so beeindruckt) (ausgeglichen also 2:1)
  • Playlisten: Wie ich bereits oben geschrieben haben, vermisse ich die Möglichkeit von geteilten Playlisten (die nicht von Apple zur Verfügung gestellt werden sondern von anderen Benutzern) (2:2 Spotify zieht gleich).
  • OFFLINE: Die OFFLINE Nutzung von Apple Music gefällt mir nicht so wie die von Spotify (2:3 Spotify geht in Führung).
  • Bewertungssystem: Das Bewertungssystem der Apple Music App und iTunes ist nicht mehr durchgängig gleich zu bedienen. (Das ist einfach ein dicker Minuspunkt — )

Da für mich die (Freigegebenen) Playlisten und der OFFLINE Betrieb wichtige Aspekte eines Streaming Dienstes sind, hat für mich momentan Spotify noch klar die Nase vorn.

Wenn Apple hier nicht schnell nachlegt, werde ich nach dem Testbetrieb sicherlich das Abo von Apple Music nicht verlängern und weiterhin meine Musik mit Spotify streamen.

Fritz!Box – Wenn mehr drinsteckt als außen drauf steht (LTE Fallback inklusive)

Letzte Woche suchte ich nach einer Lösung, um in einem Geschäft die Internet Versorung, auch dann zu gewährleisten, wenn der DSL Anschluß ausfällt.

Das war zwingend notwendig geworden, da es sich bei dem Geschäft um ein Cafe handelt, dass auf meine Empfehlung hin, nun mit einer, in der Cloud gehosteten Software sein Tagesgeschäft erledigt.
Der Ausfall der DSL Leitung würde bedeuten, mann müsste die Blöcke und Stifte raus nehmen und wieder alles per Hand machen, was, wenn der Laden richtig voll ist (was sehr häufig so ist), eigentlich nicht zu schaffen ist,

Nun aber genug des geschwafels, jetzt geht es an die Erläuterung der technisches Umsetzung.

Vorab muss ich aber noch erwähnen, das wir uns als „Endlösung“ für einen Hybrid-Anschluß der Telekom entschieden haben, der uns genau die Hohe Verfügbarkeit für unseren Internet Zugang „out of the box“ liefert die wir hier benötigen.

Aber, um die Internet Versorung sicherzustellen, bis der Hybrid-Anschluß funktioniert und vor allem auch an dem Tag, an dem der Hybrid Anschluß geschaltet wird und wir an dem Tag ganz sicher keinen funktionierenden DSL Anschluß haben werden, musste erst einmal eine Lösung her.

Ich hatte meine Kollegen über Twitter gefragt ob Sie irgendewelche Lösungen für mich hätten und habe auch einige Ideen genannt bekommen.

Unter anderem war da auch der Dualband Wireless-AC1900 Gigabit-Router als eine Lösung genannt worden.

Nachdem nun aber feststand dass wir uns für die Hybrid Lösung der Telekom und damit einhergehend sowieso einen neuen Router bekommen würden kam ein weiterer neuer Router für kurze Zeit eigentlich nicht in Frage.

Aktuell wurde dort eine Fritz!Box 7390 betrieben.

Also habe ich mich umgeschaut ob es nicht auch eine Lösung mit der vorhandenen Fritz!Box gibt.

Und siehe da, die Fritz!Box bietet tatsächlich auch eine Lösung an, man sieht diese Option allerdings erst dann, wenn mann auch einen Mobilen Stick per USB an die Fritz!Box anschließt.

In meinem Fall habe ich einen Telekom Speedstick LTE verwendet.

Einfach den Stick (der natürlich mit einer entsprechenden SIM Karte bestückt sein und konfiguriert sein muss) in die Fritz!Box stecken und schon sieht das Menü der Fritz!Box, wie im nachfolgenden Bild dargestellt, um den Menüpunkt „Mobilfunk“ erweitert aus.

Nun wird man noch aufgefordert den PIN der SIM Karte einzugeben und damit ist die Konfiguration eigentlich auch schon abgeschlossen.
(Wer möchte und sich damit sicherer fühlt: Eine detailierte Einrichtungs-Anweisung findet man direkt hier bei AVM )

Anschließend muss man nur noch angeben wann und ob die Mobilfunkverbindung aktiv sein soll und fertig,

Technik und Sicherheit, kann doch so einfach sein.

WordPress Blog auf Windows Server – Plugins und Themes Aktualisierungen schlagen fehl

Von Heute auf Morgen hat die Aktualisierung von Plugins und Themes auf meinem WordPress Blog, welcher auf einem Windows Server W2K8 betrieben wird, nicht mehr funktioniert.

Dieses Problem hatte ich nun schon weit über 1 Jahr und konnte keine echte Lösung dafür finden.

Ich hatte zwar eine Interimslösung ermittelt, aber die war wirklich nicht sehr komforrabel.

Als Interimslösung war mir folgendes eingefallen:
Nachdem die Aktualisierung eines Plugins fehlgeschlagen war, musste ich den IIS neu starten und konnte dann das Plugin neu installieren.

Ich sagte ja, nicht wirklich komfortabel

Letzte Woche war ich mit @Sascha unterwegs zu einer Community Veranstaltung in Köln.
Während der Fahrt erzählt er mir von genau dem gleichen Phänomen auf seinem Blog.
Ich sagte ihm, dass ich das gleiche Problem schon seit längerer Zeit auf meinem Blog habe und bisher keine Lösung dafür gefunden hätte.

Ein paar Tage später, während eines Telefonats erzählt mir Sascha das er eine Lösung für sein Problem gefunden hat.
Voller freudiger erwartung habe ich versucht die gleiche Lösung bei mir zu verwenden, musste jedoch feststellen dass bei meiner verwendeten Infrastruktur das Problem mit „seiner“ lösung nicht behoben werden konnte.

Aber …..
Es lag nahe, dass mein Problem im selben Bereich zu suchen war wie Saschas Problem, und es lediglich an den unterschiedlichen Plattformen und Versionen liegt dass nicht exakt die gleiche Lösug bei uns beiden funktioniert.

Hier geht es übrigens zur (Azure) Lösung von Sascha

Ich vermutetet also, dass mein Problem, wie bei Saschas Beitrag beschrieben, auch etwas mit dem Caching von PHP Seiten auf dem IIS zu tun haben könnnte.

Eine Suche in den Diensten meines Windows Server hat gezeigt, dass es tatsächlich einen extra Dienst, den „Window Cache Extension Service“ gibt, der genau für diese Aufgabe zuständig ist.

Ich habe dann einfach diesen Dienst deinstalliert und bingo – mein Problem war nun auch gelöst.

Lebbe geht weider

10 Tote und 1000 Verletzte pro Tag allein auf Deutschen Strassen,

Jahr für Jahr

und niemanden interessiert es wirklich.

Aber 1 mal (in Worten ein mal) in vielen Jahren 150 Tote bei einem Flugzeug …. 
soll ich Unglück sagen, und die Menschheit steht Kopf.

  • Die Medien verändern Ihre Landschaft, 
  • Satire Sendungen werden nicht gesendet
  • Nachrichtensendungen wiederholen und überholen sich selbst.

Ich weiß dass es für die betroffenen schlimm ist, auch, und vor allem für Eltern, 
Eltern von Kindern die sie zu Grabe tragen müssen.

Eltern sollten Ihre Kinder nie zu Grabe tragen müssen, sondern Kinder sollten irgendwann Ihre Eltern betrauern.

Mir erschließt sich aber trotzdem nicht:

  • Warum die Opfer eines Flugzeugabsturzes bedauernswerter sind als andere Opfer.
  • Warum eine ganze Nation in Schockstarre verfällt
  • Warum viele die Opfer, die sie nicht mal kennen, nun betrauern als wenn es Ihre Angehörigen wären

Lassen wir doch den Angehörigen von Opfern den Raum den sie brauchen um Ihre Trauer ausleben zu können.

Aber bitte, lasst uns, die gerade keine Opfer zu beklagen haben auch nicht in Panik verfallen.

Hat jemand den kurzen Ruck gemerkt als die Welt einen ganz kleinen Moment aufgehört hat sich zu drehen,
um der Opfer des Flugzeugabsturzes zu gedenken.

  • Nicht?

Den gab es auch nicht!

Ich sage jetzt nicht: 

„Bitte versteht mich nicht falsch, natürlich tun mir die Opfer der Katastrophe und deren Angehörigen leid aber…..“

Nein, das sage ich nicht, denn ich unterscheide nicht zwischen Opfern eines Flugzeugunglücks und anderen Opfern.

Und ich habe nicht die Zeit und die Kraft mich jeden Tag um die 10 Toten auf unseren Strassen und die X Toten durch andere Unglücke auf der Welt kümmern zu können.

Lasst und doch, die aus unserem eigenen sozialen Umfeld scheidenden betrauern, aber hören wir auf mit Sensations- und Massenbeileid von uns völlig unbekannten.

Für die lebenden, geht das Leben halt weiter!

(PS: Ich habe hier extra nicht auch noch Opfer von Verbrechen, Gewalttaten und Krieg mit ins Spiel gebracht )

JetBrains 0xDBE verbindet sich nicht mit SQLExpress

Wer versucht sich auf einer Standardinstallation eines SqlExpress Server mit dem Datenbank Tool 0xDBE von Jetbrains zu verbinden wird leider nicht sofort Erfolg haben.
Es gibt 2 kleine Hürden die man zuerst überwinden muss, die ich hier in diesem Artikel beschreiben möchte.

TCP/IP Protokoll aktivieren

Bei der Standardinstallation eines SQLExpress ist das TCP/IP Protokoll nicht aktiviert, um mit 0xDBE arbeiten zu können muss das TCP/IP Protokoll aktiviert werden.
Hierzu öffnen wir den "Sql Server Configuration Manager" (danach nicht schließen wir brauchen ihn noch einmal), wählen auf der linken Seite den SQL Server aus, welchen wir konfigurieren wollen und aktivieren auf der rechtern Seite das TCP/IP Protokoll (siehe nachfolgende Abbildung).


Wenn die Sache mit dem TCP/IP Protokoll sicherlich noch von vielen als selbstverständlich angesehen wird und bereits aktiviert wurde ist der zweite Schritt sicherlich der entscheidende und nicht so offensichtliche.

SQL Server Browser

Bei einer Standardinstallation des SQLExpress Server wird der Dienst "SQL Server Browser“ installiert, aber weder ativiert noch gestartet.
Um mit 0xDBE eine Verbindung mit einem SQLExpress Server herzustellen ist es aber notwendig dass dieser Dienst läuft.
Hierzu gehen wir wie folgt vor:
Wir öffnen wieder (oder besser noch wir haben ihn noch auf) den "Sql Server Configuration Manager".


Wählen auf der linken Seite die "SQL Server Services" aus und doppelklicken auf der rechten Seite auf den "SQL Server Browser"


Dort wählen wir den Karteireiter „Service" aus und ändern den "Start Mode" von „Disabled" auf „Automatic".
Abschließend starten wir noch den Dienst "SQL Server Browser".

Nun klappt es auch mit 0xDBE und dem SQLExpress!

Microsoft Technical Summit 2014 in Berlin

2014-11-14_08-04-57Microsoft Technical Summit 2014 in Berlin – Mein ganz persönliches Resume

Zum ersten mal wurden von Microsoft (Deutschland) zwei Konferenzen für verschiedene Zielgruppen (IT-Pros und Developer) zu einer „großen" Konferenz zusammengelegt.

Der Microsoft Technical Summit.

Die Veranstaltung fand vom 11-12.11.2014 in Berlin im Hotel Moa mit ingesamt 800 Teilnehmern und einer stattlichen Anzahl von Gästen (inkl. dem neuen Mann an der Spitze bei MSFT Satya Nadella) statt.

Ich, der in früheren Jahren (fast) jede Microsoft Veranstaltung, egal ob diese in Deutschland oder USA stattgefunden hat, besucht hat um Neuigkeiten aus erster Quelle zu erfahren und um Kollegen zu treffen (ja das war früher noch mehr notwendig wie heute, da man nicht über soziale Netzwerke quasi ständig in einer großen WG gelebt hat), habe das in den letzten Jahren nicht mehr gemacht.

Diese „neue“ Veranstaltung in Berlin hat mich aber gleich aus mehreren Gründen dazu bewogen mal wieder an einer Microsoft Veranstaltung teilzunehmen.

  • Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin
  • Netzwerken (auch mal wieder mit MSFT Mitarbeitern persönlich ein Gespräch führen)
  • MSFT ist seit 2 Jahren in einer tiefen Windows 8 Krise (so ist meine Meinung) und muss zeigen wie sie da raus kommen
  • Weil ich einfach Bock drauf hatte :-)

Kurz bevor der Trip nach Berlin los gehen sollte, dann aber „Streikankündigung“ durch die GDL.

HDNGDL GDL sag ich da nur, aber dann hat die GDL (sicher nicht wegen mir) Ihren Streik früher als angekündigt beendet und alles konnte wie geplant beginnen.

Nun da ich gerade im Zug nach Hause sitze kann ich aber sagen, dass nicht nur die Fahrt nach Berlin sondern auch die Rückreise mit der Bahn ziemlich planmäßig und problemlos funktioniert hat..

So nun aber (erst mal kurz) zum eigentlichen Event!

Der Tag 1 wurde eröffnet von einer Keynote mit einem "Special Guest Satya Nadella“!

2014-11-14_08-06-55Scheinbar wurde aber dessen Ankunft und der Zeitpunkt seines Auftritts im Vorfeld nicht so ganz 100 prozentig abgesprochen. Die Moderation der Keynote hat es deswegen nicht ganz leicht gehabt diese Ungewissheit um den tatsächlichen Zeitpunkt des Auftritts zu verbergen. Obwohl, ich sagen muss, dass sie es ganz gut gemacht haben.

Der eigentliche Auftritt von Satya Nadella war professionell, auch wenn man an seiner Körpersprache (ständig zappelnder Fuß) ein wenig Nervosität ablesen konnte.

Die fragen die man in der Q&A mit Satya Nadella gestellt hat, waren natürlich vorher (sicherlich von einem Team von Satya Nadella) ausgewählt und auch schon die Antworten vorbereitet. Auch wenn es nicht abgelesen oder auswendig gelernt wirkte, konnte man doch feststellen dass die Antworten im Vorfeld wohl überlegt ausgearbeitet wurden (OK, man hätte sich auch nichts anderes vorstellen können).

Auf die Session an beiden Tagen will ich nicht im einzelnen eingehen.

Es gab solche und solche. die einen mit mehr Informationsgehalt (für mich) die andere mit etwas weniger (für mich).

Aber bei Vorträgen, egal ob fachliche Vorträge oder andere, es gibt halt Menschen die könnten einfach aus dem Telefonbuch ablesen und es wäre kurzweilig und interessant und es gibt die anderen, die könnten das achte Weltwunder verkünden und man würde dabei einschlafen.

Ich möchte nun aber zuerst einmal auf die Organisation der Veranstaltung und auf den Veranstaltungsort zu sprechen kommen.

Microsoft hat mit dem Austragungsort Berlin sicherlich nichts falsch gemacht, beim Tagungshotel hingegen, bin ich mir nicht so sicher ob diese Wahl wirklich das Optimum war.

Folgende Dinge sind mir (negativ) aufgefallen.

W-LAN

Auf einem technischen Event (fast nur Nerds am Start) darf es doch heute nicht mehr sein, dass es kein W-LAN für die Teilnehmer gibt. Klar ist W-LAN für mehrere hundert Teilnehmer, mit vermutlich auch noch immer gleich 2 oder 3 Geräten (Es gab sicherlich den einen oder anderen der mit wesentlich mehr Gadgets aufgeschlagen war), eine Herausforderung, aber wir waren ja nicht beim Verband der Bäcker oder Metzger, sondern bei einer Veranstaltung von Microsoft, der Firma die "Mobile First Cloud First“ auf Ihre Fahne geschrieben hat. Hinzu kommt, das Microsoft die Teilnehmer dazu animiert sich unter Verwendung des Hashtag #msts14 sich auf Twitter und Facebook über die Veranstaltung zu äußern.

So geht „Social Media“ nicht.

Catering

Das Catering …. weiß gar nicht wo ich da Anfangen soll.

Das Catering war völlig überfordert.

Am ersten Tag war das Mittagessen teilweise völlig kalt (Kartoffel wie aus dem Kühlschrank), Fleisch (Schweinefleisch) mehr Rare als leicht rosa.

Was aber ganz besonders negativ aufgefallen ist, das war die Unfreundlichkeit mit der das Personal vom Catering mit uns den Teilnehmern umgegangen ist.

Hier ein Beispiel was ich mit unfreundlich meine:

Unsere Session vor dem Mittag war etwas früher zu Ende und ich wollte mit ein paar Kollegen noch vor dem Mittag einen Kaffee trinken und über die Session sprechen.
Dazu haben wir uns nach oben begeben und wollten uns einfach an einen der Tische stellen (an denen wir auch sonst zwischendurch gestanden haben um einen Kaffee zu trinken) und dort den eben bereits erwähnten Kaffee zu uns nehmen, bevor wir anschließend wenn das Buffet eröffnet, sicherlich auch etwas zu Mittag zu essen (Dieses bereits erwähnte kalte Essen). Beim Versuch uns an einen dieser Tische zu stellen (die nicht direkt am Catering standen) wurden wir (fast mit körperlicher Gewalt) dazu genötigt, dass wir bis ganz hinten ins anschließende Restaurant durchgehen sollte. Es würden gleich 800 Leute kommen und da könnten sich nicht die ersten hier vorne aufhalten.

HALLO!!

  • Wir standen nicht ganz vorne (übrigens standen da schon andere an den Tischen rum)
  • Wir standen auch nicht im Bereich des Catering

Aber das wichtige ist eigentlich: Ganz egal was die sagten und welche Anweisungen auch immer die von wem auch immer bekommen hatten, hier wurde vollkommen vergessen wer Gast ist, „so“ kann und darf man nicht mit Gästen umgehen.

Das „Abendessen“ Burger war dann aber noch schlimmer als das Mittagessen.

Wie kann man bei 800 Personen, 2 Ausgabestellen mit jeweils 1 Person die Burger belegt, OK es war auch noch eine Person die vorher Ketschup auf die kalten Brötchen geschmiert hat, aufbauen.

Das war so unprofessionell

Die Schlangen, an die man sich anstellen musste um einen dieser „Burger“ zu erhaschen, wurden überhaupt nicht kleiner, schlimmer war dann nur noch das Essen selbst, die Burger lauwarm, das Brötchen ganz kalt.
Aber die absolute Krönung waren das was als Pommes Frites dazu gereicht wurden. Die Pommes wurden nicht frittiert sondern scheinbar in einer lauwarmen Fritteuse aufgetaut. Innen Roh und außen nur voll Öl gesaugt in etwa die Konsistenz einer zu lange gekochten Maccaroni.

Ich konnte das wirklich nicht Essen und ich glaube gut daran getan zu haben, da einer unserer Mittstreiter tatsächlich kurze Zeit später den Abend mit Magenkrämpfen frühzeitig beenden musste.

Sauberkeit

Wenn ich weiß, dass sich 800 Personen in meinem Hotel aufhalten und diese zu festen Zeiten sich in Tagungsräumen befinden und zu festen Zeiten Pause haben, dann „muss“ ich als Veranstalter (Hotel) dafür sorgen (können), dass die Sanitären Anlagen zu jeder zeit in einem einwandfreien sauberen Zustand sind.

In den Session Zeiten muss dann jemand in den Toiletten dafür sorgen dass die Eimer mit Papierhandtücher geleert und frische Handtücher und Seife aufgefüllt werden. Dann muss eben auch mal ein Putztrupp (oder eine Klofrau/Mann) dafür sorgen dass man sich nicht ekelt wenn man die sanitären Anlagen aufsucht.

Das ging gar nicht

Nachdem ich mich aber am zweiten Morgen (da sah es schon wieder so aus) per Twitter über den Zustand bei MSFT beschwert habe, nehme ich an dass man hier das Hotel darauf aufmerksam gemacht hat, da sich der Zustand in den Toiletten danach etwas gebessert hat.

Aber noch einmal zurück zum eigentlichen Event (den ich viel mehr hätte genießen können wenn die Rahmenbedingungen besser gewesen wären).

Unterm Strich bereue ich es trotzdem nicht einige hundert € in die Hand genommen zu haben und ein paar Tage die Arbeit im Büro ruhen habe lassen um an diesem Event teilgenommen zu haben.

Ich hatte sicherlich auch nicht, wie jemand auf Twitter meinte, "zu hohe Erwartungen" an die Veranstaltung.

Es hatten sicherlich auch nicht alle Sprecher Ihren besten Tag (OK, es gab auch einen der hatte wohl einen schwarzen Tag – Ich habe das mit „Ups die Pannenshow“ bezeichnet – Es hat einfach keine einzige Demo funktioniert), aber vielleicht war ich auch nur in der einen oder andere falschen Session.
Immerhin hatte ich sowohl am ersten als auch am zweiten Tag das Glück die eine oder andere „gute Session“ zu erwischen.

Dank Dariusz und Kollege Gunter hatte ich am ersten Tag einen guten Einstieg in die Sessions und am zweiten Tag hatte ich das Glück (auch wenn ich den Vortrag eigentlich schon kannte) einen wie immer gut aufgelegten Christian Weyer in einer voll besetzen Session bei seiner Aufführung anschauen zu dürfen.

Wenn mich heute jemand fragen würde ob ich beim nächsten Event dieser Art von MSFT (im gleichen Veranstaltungsort) wieder teilnehmen würde, wäre die Antwort vermutlich „eher nicht“. Was aber wirklich nicht an MSFT direkt und schon gar nicht an dem Format der Veranstaltung liegt, sondern einfach an mangelnder Professionalität der im Veranstaltungsort beschäftigen Mitarbeiter und des Managements dass diese Mängel in Ihrem Haus zulassen.

Nachdem ich einmal mehr gesehen habe das "Geld und große Namen" nicht unbedingt dazu führen dass eine Veranstaltung ein Selbstläufer wird muss ich auf jeden Fall zum Schluss all denen noch mehr Respekt zollen die es immer wieder schaffen geile Community Veranstaltungen in Eigenregie mit ganz kleinen Budgets auf die beine zu stellen.

Vielleicht sind auch 800 Leute einfach zu viel!

SugarSync Umzug abgeschlossen

Nachdem SugarSync lange Zeit mein First Citizen Tool war und ich es auch gerne zum teilen von Dateien über das Internet verwendet habe, habe ich den Account nun doch endgültig aufgegeben und zum nächstmöglichen Termin gekündigt.

Der Hauptgrund für diesen Entschluss war, dass SugarSync seit einiger Zeit keine freien Accounts mehr anbietet.

Nein nicht wegen mir, ich zahle gerne für einen Dienst (Mehrwert) den ich regelmäßig verwende.

Das Problem ist, dass ich für niemandem mehr Dateien freigeben konnte der nicht auch eine kostenpflichtigen SugarSync Account verfügt.

Schade, aber so ist das Leben.

2014-09-03_11-04-40

SugarSync Ade

Entertain 2 GO – Oh Oh

Ich bin bereits seit einiger Zeit Entertain Kunde der Telekom und bin mit den Leistungen des „Fernsehen über Internet“ soweit ganz zufrieden.

Was mir die ganze Zeit gefehlt hat, ist aber die Möglichkeit mein Entertain in die Tasche stecken zu können.

Ich meine damit, das Entertain auch Mobil (auf dem iPad oder dem Android Tablet) nutzen zu können.

Meine Wünsche dabei wären Dinge wie:

  • Live TV auf dem iPad anzuschauen.
  • Von mir aufgenommene Sendungen anstatt auf dem TV auf dem iPad anschauen zu können
  • Die Wiedergabe der Sendungen zwischen TV und dem Tablet hin und her wechseln zu können.

Entertain Mobil

Am Wochenende nun habe ich mal eine Werbung für Entertain 2 Go erhalten und die Kernaussagen der Produktbeschreibung haben sich ziemlich genau mit meinen Wünschen gedeckt.

Dachte ich jedenfalls und habe sofort das Probeabo abgeschlossen.

Als ich dann aber die Entertain 2 Go App auf dem iPad installier und eingerichtet hatte musste ich schnell feststellen, dass sich die gebotenen Funktionen nicht wirklich mit meinen Wünschen decken.

  • Live TV auf dem iPad
    • Ja man kann TV Programme auf dem iPad anschauen
    • Aber nur wenn man sich mit dem iPad in dem Netz befindet indem auch der Entertain Receiver steht, also nur zu Hause (was ist da 2 GO, ich verstehe das nicht)
    • Die Live TV Programme sind aber nicht identisch mit den Programmen die man generell mit Entertain zu Hause empfangen kann, selbst die öffentlich rechtlichen Programme wie ARD und ZDF fehlen in dem 2 GO Angebot.(Auch wenn diese laut Werbung enthalten sein sollen)
    • Unter 2 GO hätte ich verstanden Live TV überall dort auf dem Tablet schauen zu können wo ich entsprechend schnelles Internet habe um es verwenden zu
  • Aufgenommene Sendungen auf dem Tablet anschauen
    • Geht gar nicht – #megafail
  • Die Wiedergabe von TV Sendungen zwischen Tablet und TV umschalen und zurück
    • Diese Funktion geht innerhalb des Heim WLAN in dem sich der Entertain Receiver befindet
    • Und beschränkt sich auf Programme die sowohl als Programme für Entertain 2 GO und normales Entertain verfügbar sind.
Sorry Telekom, aber alles in allem ist das einfach Dreck!